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SAV-Bartenwetzer e.V., Melsungen
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Vereinsbeschlüsse - Stand: 22.01.2011
Vereinsbeschlüsse - Stand: 22.01.2011

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icon Vereinsbeschlüsse



Inhalt

Gewässer - Aufnahme - Mitgliedschaft - Beiträge  Gastkarten. 1

Bezeichnung der Gewässer: 1

Aufnahme: 1

Gebühren und Beiträge: 1

Gastkarten: 2

Schonzeiten - Fangbeschränkungen - Anfüttern. 2

Mindestmaße und Schonzeiten und Fangbeschränkungen: 2

Anfüttern: 3

Aalkörbe: 3

Jugendangelegenheiten. 3

Jugendangelegenheiten: 3

Rechte und Pflichten / Naturschutz und Gewässerreinhaltung. 4

Geschäftsordnung: 4

Übertretung der Beschlüsse: 4

Naturschutz und Gewässerreinhaltung: 4

 

Gewässer - Aufnahme - Mitgliedschaft - Beiträge  Gastkarten

 

Bezeichnung der Gewässer:

 

Bezeichnung

Grenzverlauf

Fuldastrecke 1

vom Wehr flussabwärts bis 550 m. oberhalb der Furtunterhalb von Schwarzenberg.

Fuldastrecke 2

von der Gemarkungsgrenze Malsfeld/
Obermelsungen (Brücke Autobahnzubringer)
flussabwärts bis zum Wehr in Melsungen.

Fuldastrecke 3

von der Fußgängerbrücke Wildsbergquelle
flussabwärts bis zur Gemarkungsgrenze
Malsfeld/Obermelsungen (Brücke Autobahnzubringer).

Grube 1

Grube Melsungen „Am Langen Frasen“
Grube 2

Grube Melsungen „Frasen“ (seit 2009)

Grube 3

Alte Beiseförther Grube (gegenüber der
Wildsbergquelle) – alte B 83
Grube 4

Grube Beiseförth / von Beiseförth kommend links
(Gästegrube)

Grube 5
 Grube Beiseförth von Beiseförth kommend rechts
 

Aufnahme:

 

Die vorläufige Aufnahme von aktiven Mitgliedern kann in jeder Mitgliederversammlung
erfolgen. Die Pflichten bezgl. Arbeitseinsatz und Besuch der Versammlungen
bestehen ab diesem Zeitpunkt.

In der nächsten Jahreshauptversammlung ist die Aufnahme durch Abstimmung zu bestätigen und wird damit erst wirksam.

Damit wird auch die Aufnahmegebühr fällig.

Der Beitrag ist im 1. Halbjahr in voller Höhe und im 2. Halbjahr zur Hälfte zu entrichten.
Aufgrund der zur Verfügung stehenden Gewässer sollte die Anzahl der aktiven Mitglieder im Verein 210 nicht übersteigen.
 

Gebühren und Beiträge:

 

Aufnahmegebühr:

210,-- Euro

(nur für Aktive)

Jahresbeitrag

85,-- Euro

Aktive

Jahresbeitrag

15,-- Euro

Passive

Jahresbeitrag

20,-- Euro

Jugendliche

Seniorenbeitrag

20,-- Euro

für Mitglieder ab dem 75. Lebensjahr sowie Behinderte ab dem 70. Lebensjahr - beide Gruppen müssen jedoch 5 Jahre Mitglied im Verein sein.

Sondergebühr

10,-- Euro

für jährlich 2 nicht besuchte Versammlungen - anwendbar nur für Mitglieder bis zum 70. Lebensjahr.
Ausgenommen: Passive Mitglieder sowie Jungangler.

 

Die Gebühr für nicht geleistete Arbeitseinsätze beträgt für aktive Mitglieder bis zum vollendeten 60. Lebensjahr 55,-- Euro, für Jungangler 10,-- Euro.

Zu leisten sind mindestens 5 Arbeitsstunden.

(siehe hierzu auch § 8 letzter Absatz der Vereinssatzung).

 

Pacht für die Teiche an der Kaiserau:

 

Teich 1 - 4                 26,-- Euro

Teich 5 + 6                 77,-- Euro

 

Mietgebühren für die Vereinshütte:

 

Mitglieder:                   16,-- Euro

Nichtmitglieder           26,-- Euro

 

Gastkarten:

 

   Erwachsene  Jugendliche
Tageskarten

6,-- Euro

5,-- Euro

2-Tageskarten

8,-- Euro

6,-- Euro

Wochenkarte

21,-- Euro

16,--Euro

Jahreskarten*
(Ausgabe max.
10 Stück p.a.)

120,-- Euro*


90,-- Euro*



*)davon 80,--Euro (Jugendliche 60,--Euro) Fulda
und 40,-- Euro (Jugendliche 30,--Euro) Kiesgruben,
Ausgabe max. 10 Stück p. a.
 

Gastkarten dürfen an aktive Mitglieder nicht verkauft werden. In der Gastgrube Beiseförth dürfen von den aktiven Mitgliedern bis zum 30.09. jeden Jahres keine Forellen gefangen werden. Sollte trotzdem eine Forelle gefangen werden, bei der ein Weiterleben nicht möglich ist, so ist der Fisch an einen Gastangler abzugeben.

Passive Mitglieder dürfen an den Vereinsveranstaltungen teilnehmen.

 

Schonzeiten - Fangbeschränkungen - Anfüttern

Mindestmaße und Schonzeiten und Fangbeschränkungen:

 

Siehe Verordnung über die gute fachliche Praxis in der Fischerei und den Schutz der Fische (HFO) in der letzten aktuellen Fassung.

 

Es gelten für die gesamten Gewässer folgende Fangbeschränkungen:

 
Fischart
je Tag
je Jahr
 Hecht oder Zander
 1  5
 Karpfen  1  5
 Schleie  1  5
 Barrbe  1  5
 Forelle  3  15
 Weißfische alle Arten
 10  100
 Äschen  ganzjährig geschont
 Graskarpfen  ganzjährig geschont

Die während der Vereinsveranstaltungen lt. Terminkalender gefangenen Fische
zählen nicht zum Jahreskontingent

Vereinsintern wird die Hecht- und Zanderschonzeit auf den Zeitraum vom 01.02. bis
31.05. jeden Jahres festgelegt.
 
Während der Schonzeit oder untermaßig gefangene, kontingentierte Fische sind unverzüglich abzuhaken und zurückzusetzen. Sollte der Fisch so stark verletzt sein, daß er nicht mehr lebensfähig ist, so darf er nicht mehr zurückgesetzt werden.

Das Angeln mit Drillingshaken auf Friedfische ist verboten.

 

Das Auslegen von Nachtschnüren ist verboten.

 

Der Fang von Krebsen sowie deren Verwendung als Angelköder ist verboten. (siehe auch § 1 der Verordnung über die gute fachliche Praxis in der Fischerei und den Schutz der Fische).

 
Äschen und Graskarpfen sind ganzjährig geschützt.
 

Während der Schonzeit für Hecht und Zander ist das Angeln mit Kunstködern nur erlaubt, wenn die Löffelgröße/Körperlänge 22 mm nicht übersteigt und der Köder nur einen Drilling hat.

 
Das Angeln von Brücken ist grundsätzlich erlaubt. Dazu zählen auch die Brückenpfeiler und Fundamente. Ausgenommen sind die Brücken im Melsunger Stadtgebiet, also Schloss-Brücke, Bartenwetzer-Brücke, Zwei-Pfennigs-Brücke und
St. Georgs-Brücke.

 

Während der festgelegten Vereinsveranstaltungen - außer Arbeitseinsätzen - (siehe Terminkalender), ist das Angeln in den Vereinsgewässern verboten.

 

Das Grundangeln mit toten Köderfischen ist auch während der Raubfisch-Schonzeit erlaubt. Geangelt werden darf mit einem toten Köderfisch bis max. 8 cm Länge, mit einem Einzelhaken ohne Stahlvorfach und ohne Schwimmer.

 

Während der Raubfischfangzeit zählt auch diese Rute als Raubfischangel.

 

Anfüttern:

 

Das Anfüttern ist in der Fulda mit 2 kg Trockenmasse erlaubt. In den Kiesgruben ist max. 1 Liter Trockenfutter erlaubt.

 

Aalkörbe:

 

Jedes aktive Mitglied darf 2 Aalkörbe legen. Dies gilt nur für die Zeit vom 02.03. bis 30.09. eines jeden Jahres.

Das Sostmannsche Wasser ist von dieser Regelung ausgenommen.

 

Das Einschlupfloch des Aalkorbes darf 6 cm nicht übersteigen. Die Aalkörbe müssen mit Kette oder Stahlkabel befestigt werden. Die Körbe müssen wöchentlich mindestens 2 x kontrolliert werden. An jedem Aalkorb ist, für den Fischereiaufseher deutlich sichtbar, außen eine gültige Aalkorbmarke anzubringen.

 

Verlorengegangene Aalkörbe sind dem 1. Fischereiaufseher, unter dem Namen, der Nummer und des Liegeplatzes mitzuteilen.

Die Fischereiaufseher sind berechtigt, alle Aalkörbe die nicht kenntlich gemacht worden sind, zu entleeren bzw. dieselben einzuziehen.

 

Jugendangelegenheiten

 

Jugendangelegenheiten:

 

Jungangler können die Fuldastrecke von der Eisenbahnbrücke Obermelsungen bis zum Melsunger Wehr, ferner die Kiesgrube „Am Langen Frasen“ (Teich 1) und die Gästegrube in Beiseförth (Teich 3) beangeln.

In Begleitung eines aktiven Mitgliedes dürfen alle Vereinsgewässer befischt werden.

Die Wehrkrone darf aus Sicherheitsgründen von Junganglern nicht betreten werden.

Zur Ermittlung des Jugendmeisters ist die Vereinsveranstaltung „Angeln und Grillen“
zu nutzen.

Bei Junganglerveranstaltungen „Am Langen Frasen“ kann dieser durch den Vorstand vor und nach der Veranstaltung vereinsintern gesperrt werden.

Die Übernahme als aktive Mitglieder regelt § 6, Abs. 4 der Vereinssatzung. Der
Vorstand kann auf Antrag die Mitgliedschaft in der Jugendgruppe für Ausbildungszeiten verlängern.
 

Rechte und Pflichten / Naturschutz und Gewässerreinhaltung

Geschäftsordnung:

 

Anträge zu den jeweiligen Tagesordnungspunkten der Versammlungen können schriftlich bis spätestens 1 Woche vor der jeweiligen Mitgliederversammlung an den 1. Vorsitzenden gestellt werden.

 

Über mündliche oder zur Niederschrift vorgelegte Anträge in der Versammlung entscheidet der Versammlungsleiter. Er ist berechtigt, die Anträge auf die nächstfolgende Mitgliederversammlung zwecks Abstimmung zu vertagen.

 

Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands haben das Recht, zur Repräsentation Gäste, ohne Lösung einer Tageskarte, zur Ausübung der Fischwaid mit an die Vereinsgewässer zu nehmen.

 

 

Übertretung der Beschlüsse:

 

Bei Verstößen der Vereinsbeschlüsse,  der Satzung, und den Regelungen der Verordnung über die gute fachliche Praxis in der Fischerei und den Schutz der Fische, oder bei einer Vereinsschädigung wird nach § 6, Abs. 7 (a - e) der Vereinssatzung verfahren.

 

 

Naturschutz und Gewässerreinhaltung:

 

Alle Mitglieder haben dafür zu sorgen, daß an unseren vereinseigenen und den Pachtgewässern die Sauberkeit und Reinheit des Gewässers, des Umfeldes unserer Gewässer und der Zu- und Abfahrtswege oberstes Gebot ist.

 

Das Befahren von landwirtschaftlichen Flächen (Wiesen, Ackerflächen) ist verboten.

 

Jedes Mitglied ist aufgefordert darauf zu achten, dass andere Mitglieder und Gastangler ihre Angelplätze sauber und ordentlich verlassen. Dies gilt auch für Einhaltung der Regelungen der Verordnung über die gute fachliche Praxis in der Fischerei und den Schutz der Fische, der Satzung und der Vereinsbeschlüsse. Zuwiderhandlungen sind im eigenen und im Interesse des gesamten Vereines, sofort dem Vorstand mitzuteilen.

 

Die Beschlüsse gelten bis auf weiteres. Über Änderungen beschließt gem. § 14 der Satzung die Mitgliederversammlung oder die Jahreshauptversammlung.

 

 

Bestätigt:

 

Melsungen, den 22.01.2011

gez. Harald Frank

 

1. Vorsitzender

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 10. Februar 2011 )